Structure of the cong

Um Gott als geistliche Gemeinschaft folgen und um wirksam dienen zu können, gestalten wir unsere Leitungsstrukturen so, dass sie uns befreien für die Wege des Geistes. Die Form unserer Leitung erwächst aus unserem gemeinsamen Leben und unserer Sendung …

Unsere Leitungsstrukturen auf der lokalen, Provinz- und internationalen Ebene ermög-lichen die Mitwirkung aller Mitglieder und die Ausübung von Autorität. …

Wie Mutter Theresia sind wir überzeugt, dass uns eine zentrale Leitung hilft, als Kongregation die Frohe Botschaft zu verkünden und die Einheit zu vertiefen.

IHR SEID GESANDT, Konstitution 40, 41,42

Das Generalat

Das Generalat

Das Generalat ist der Name des Hauses in Rom, in dem der Generalrat lebt und arbeitet. Dem Generalrat gehören sechs Schwestern an: die Generaloberin und fünf Generalrätinnen. Im Generalat wohnen und arbeiten auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Arbeit des Generalrats unterstützen, verschiedene Aufgaben der Kongregationsbüros koordinieren und die Liegenschaft pflegen. Es handelt sich um eine multikulturelle, mehrsprachige Gemeinschaft mit Schwestern aus Österreich, Brasilien, Kanada, Kenia, Slowenien und den USA.

Seit 2016 ist auch das kongregationsweite Noviziat Teil des Generalatsgebäudes. Das Noviziat ist auch multikulturell mit Schwestern und Novizinnen aus Brasilien, Ghana, Ungarn, Kenia, Nigeria und Polen.

 

Generalrat, 2018-2024 von links nach rechts: Irmã Inês Camiran, Generalrätin/Vikarin; Sestra M. Martina Radež, Generalrätin; Sister Roxanne Schares, Generaloberin; Sister Carolyn Anyega, Generalrätin; Sister Julianne Lattner, Generalrätin; Sister Kathleen Storms, Generalrätin.

Generalrat

Schwester Roxanne Schares wurde im Generalkapitel zur Generaloberin gewählt. Sie wird mit einem Team von fünf gewählten Generalrätinnen zusammenarbeiten: Schwester Inês Camiran, Generalrätin/Vikarin; Schwester Carolyn Anyega, Generalrätin; Schwester Julianne Lattner, Generalrätin; Schwester M. Martina Radež, Generalrätin; und Schwester Kathleen Storms, Generalrätin.

Die Mitglieder des Generalrats haben ihre sechsjährige Amtszeit mit ihrer Amtseinführung am 20. Januar 2018 im Generalat in Rom, Italien, begonnen.

Schwester Roxanne Schares, Generaloberin, ist die zwölfte Nachfolgerin der Seligen M. Theresia von Jesu Gerhardinger, der Gründerin der Kongregation der Armen schulschwestern von Unserer Lieben Frau. Vor ihrer Wahl lebte Schwester Roxanne in Nairobi, Kenia, und war zuständig für die Schwestern mit zeitlicher Profess der Provinz Afrika, die die Länder Gambia, Sierra Leone, Ghana, Kenia und Nigeria umfasst. Zuvor war Schwester Roxanne sieben Jahre lang Noviziatsleiterin; 10 Jahre lang hat sie mit dem Jesuiten-Flüchtlingsdienst in Afrika gearbeitet; und war die Internationale Shalom Koordinatorin (2007-2015) in Rom, Italien. Schwester Roxanne trat in die Kongregation in Mankato, Minnesota, USA, ein und legte 1972 die Profess ab. 1982 wurde sie nach Kenia entsandt und ist nun Mitglied der Provinz Afrika.

Schwester Inês Camiran, ist eine Generalrätin/Vikarin aus Brasilien. Dies ist ihre zweite Amtszeit als Generalrätin und nun auch als Vikarin. Zuvor war sie Provinzoberin der ehemaligen Provinz São Paulo und arbeitete als Lehrerin und in der Ausbildung von Postulantinnen. Sie legte 1985 in São Paulo, Brasilien, ihre Erstprofess ab.

Schwester Carolyn Anyega, Generalrätin, war Direktorin der Notre Dame Senior Secondary School und lebte in Sunyani, Ghana. Sie stammt aus Kenia und arbeitet seit 2005 in Ghana, als sie mit den Schwestern in Sunyani eine Gemeinschaft gründen und an der Sekundarschule unterrichten sollte. Zuvor unterrichtete sie an Schulen und war als Schulleiterin in Ost- und Westafrika tätig; sie arbeitet als Leiterin der Berufungspastoral und in der Ausbildung von Postulanten; und sie war Leiterin für die Schwestern mit zeitlicher Profess. Ihre Profess legte sie 1997 in Nairobi, Kenia, Ostafrika ab.

Schwester Julianne Lattner, Generalrätin, arbeitete als Fazilitatorin für Ordensgemeinschaften und für zurückkehrende Missionarinnen in Kanada. In der Provinz Afrika war sie tätig für die Schwestern mit zeitlicher Profess, als Postulatsleiterin in Kenia und als Noviziatsleiterin des ehemaligen interprovinziellen Noviziats in den Vereinigten Staaten. Als Provinzrätin der ehemaligen kanadischen Provinz führte sie ihre Leitungsaufgabe nach Bolivien, Peru und England. 1966 legte sie in Kanada ihre Profess ab.

Schwester Kathleen Storms, Generalrätin, war vor ihrer Wahl Direktorin des «Our Lady of the Prairie Retreat Center» in Wheatland, Iowa, USA. Zu ihren früheren Aufgaben gehörten die Ausbildung für Grund- und Mittelschule, Noviziatsleiterin der ehemaligen Provinz Mankato; Leiterin des Büros für Berufungspastoral der Erzdiözese St. Paul, Minnesota; Co-Direktor des SSND-Zentrums für Erdspiritualität in Mankato; und Mitglied des Provinzrates der ehemaligen Provinz Mankato. 1966 legte sie ihre Erstprofess ab.

Schwester M. Martina Radež, Generalrätin, stammt aus Slowenien. Vor ihrer Wahl war sie Leiterin der Gemeinschaft in Ilirska Bistrica, Slowenien, und arbeitete im Mutter Theresia Retreatzentrum in Ilirska Bistrica. Zuvor war sie für drei Amtszeiten im Provinzrat und bei der Ausbildung von Kandidatinnen, Postulantinnen und Junioratsschwestern tätig. Sie war als Novizin im interprovinziellen Noviziat in der Bayerischen Provinz und legte 1980 in München ihre ersten Gelübde ab.

Zukünftige Richtung der Kongregation

Die Richtungweisende Erklärung war das Ergebnis einer kongregationsweiten Beratung vor dem Generalkapitel und eines intensiven Dialogs und gebeterfüllter Reflexion während des Kapitels. Die Richtungweisende Erklärung wird auf der Website der Gemeinschaft veröffentlicht, wenn alle Übersetzungen abgeschlossen sind. Der  Generalrat wird die Gemeinschaft bei der Umsetzung der vom Geist inspirierten Richtungweisung der Mitglieder des Kapitels leiten.

„Dieses Generalkapitel und unser Leitbild für die Zukunft waren ein Akt der Liebe, einer Liebe, die alles mit Freude und Dankbarkeit schenkt“, sagte Schwester Roxanne. „In diesem Sinne, im Geiste unserer Gründerin, der Seligen Theresia Gerhardinger, und durch die Kraft des Heiligen Geistes, verpflichten wir uns mit der ganzen Gemeinschaft der uns von Gott gegebenen Richtung zu folgen und in die Zukunft hinein zu leben, wozu uns diese Richtungweisende Erklärung und die Akte des Generalkapitels aufrufen – aus einer Liebe heraus, die alles gibt.“

 

Ort:  Via della Stazione Aurelia, 95  – 00165  Roma, Italia
Tel.  + 39 06-6652-01
Click here for directions

Das Personal im Generalat

Das im Generalat lebende Personal des Generalats unterstützt die Arbeit des Generalrats bei der Umsetzung der Richtungweisenden Erklärung und der Akte des Generalkapitels durch seine spezifischen Rollen. Wie alle Schulschwestern bilden auch diese Schwestern eine Glaubensgemeinschaft, die sich zum Gebet, zum Teilen des Glaubens, zur Feier und zur Entspannung versammelt. Zu den Positionen gehören die Hauskoordinatorin, die Generalökonomin, die Generalsekretärin, die Leiterin für kongregationsweite Kommunikation, die Sekretärin der Generaloberin, die Sekretärin des Generalrats, Essensdienste und das Refektor, Sakristei-Wäscherei und die Internationale Shalom-Koordinatorin und die Leiterin des UN-NGO-Büros, die in New York, USA, lebt.

Erfahren Sie etwas über das kongregationsweite Noviziat

Ort:  Via della Stazione Aurelia, 95  – 00165  Roma, Italia
Tel.  + 39 06-6652-01
Click here for directions

Provinzen

Unsere Gemeinschaft ist in zehn Verwaltungseinheiten, „Provinzen“, gegliedert:

  • Provinz Afrika (AF)
  • Provinz Atlantic-Midwest (AM)
  • Provinz Central Pacific (CP)
  • Provinz Lateinamerika und die Karibik (ALC)
  • Bayerische Provinz (BY)
  • Ungarische Provinz (MG)
  • Provinz Österreich-Italien (ÖR-IT) mit der
  • Tschechoslowakischen Provinz (CE)
  • Polnische Provinz (PO)
  • Slowenische Provinz (SL)
Erfahren Sie mehr über die Provinzen

Einheit

„Viele Dinge haben sich geändert in der Geschichte unserer Kongregation, aber weder politische Revolutionen, Verfolgung und Unterdrückung, noch radikale soziale, philosophische oder theologische Entwicklungen konnten unserer Einheit zerstören. … Über die Jahre wurden wir unterschiedlich im Äußeren und in unserer Lebensweise, dennoch blieben wir vereint in der Hauptsache, dem religiösen Leben. Die Tatsache, dass Unterschiede in der Kleidung, des Namens, der Lebensweise und Traditionen uns nicht getrennt haben, zeigt die Lebendigkeit unserer Spiritualität.“ (Im Spiegel unseres Charismas, 2007)