29. September 2017

Der Morgen begann mit dem täglichen betrachtenden Gebet, dann folgten Ankündigungen und wir haben Schwester Bridget Ehlert, SSL, der Fazilitatorin, mit dem Lied „Happy Birthday“ zum Geburtstag gratuliert.

Schwester Mary Maher legte dann ihren Bericht über den Stand der Kongregation in zwei Teilen vor, den einen am Vormittag, den anderen am Nachmittag. Nach jedem Teil war Gelegenheit zur persönlichen Reflexion; danach fand der Austausch am Vormittag in den Heimgemeinschaften, am Nachmittag in Kleingruppen in der Aula statt.

Ein wiederkehrendes Thema war das „Kapitelgebet“, das schon in den Gründungsjahren von unserer seligen Mutter Theresia gebetet wurde, als sie noch in Neunburg vorm Wald war.

Den Schwerpunkt ihres Berichtes verdeutlichte Schwester Mary mit der Frage: „Wie bringen wir, so wie wir sind, unser lebendiges Charisma in Welt und Kirche von heute zum Tragen?“

Der Bericht war in drei Teile gegliedert:

  1. Die sich ändernden Zusammenhänge in Welt und Kirche
  2. Die Kongregation heute: Stärken, Herausforderungen, Empfehlungen
  3. Eine von Herzen kommende Empfehlung für einen wesentlichen nächsten Schritt

Sie schloss dann mit einem „Tagtraum“, der im Jahre 2033 angesiedelt war, im Jahr des 200-jährigen Bestehens unserer Kongregation; dann würde sie selbst 83 Jahre alt sein. In dem Tagtraum kommt eine Novizin zu Schwester Mary, um sie über ihre Zeit als Generaloberin zu interviewen. Sie fragt sie:  „Welche Erinnerungen sind für Sie besonders markant?“ Schwester Mary geht einige Zeit auf und ab und schließt dann mit einer Erinnerung, gegen das alles andere verblasst.

„Ich erinnere mich an einen schönen Oktobertag während des 24. Generalkapitels,“ sagt sie, „als die Kongregation einen Schritt unternahm, der so wahrhaftig und treu Mutter Theresia entsprach … Dieses Kapitel riskierte alles und verpflichtete die ganze Kongregation zu einer geistlichen Unterscheidung, wie wir unser Charisma angesichts der drängenden Nöte der Welt zum Tragen bringen konnten – angesichts der Nöte, die zu dieser Zeit äußerst schwerwiegend waren. Wer sollten wir nach Gottes Ruf sein? Was sollten wir nach Gottes Ruf tun? … Das Kapitel entschied, die Kongregation zu dieser geistlichen Unterscheidung aufzurufen – im Blick auf die volle Wahrheit: wer wir waren und was wir zu dieser Zeit hatten … Seitdem haben wir gesehen, wie unser Charisma sich in einer Weise entwickelt hat, die wir uns Jahre zuvor nicht hätten vorstellen können.“

Sie gibt dann der Novizin das Kapitel-Gebet und sagt ihr: „Beten Sie dieses Gebet im Geiste Mutter Theresias Ihr ganzes Leben lang. Lassen Sie es Ihre Richtschnur sein, ganz besonders in Zeiten des Umbruchs. Mögen Sie immer wollen, was Gott Ihnen zu tun aufträgt.“

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Bemerkung: Ein Konzept des Berichts ist im Intranet verfügbar.

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