Josefa Mack
Sr. M. Imma Mack

Vor 100 Jahren wurde die Ordensfrau Imma Mack geboren

Mit Rad und Schlitten: So half eine Ordensschwester KZ-Häftlingen

Gerade einmal 20 Jahre jung ist Josefa Mack, später Schwester Maria Imma, als sie 1944 zum ersten Mal ins Konzentrationslager Dachau fährt. Ihr Auftrag: für das Kloster des Ordens der Armen Schulschwestern in München-Freising Blumen in der Verkaufsstelle einer Lagergärtnerei von KZ-Häftlingen einzukaufen. Noch weiß sie nicht, dass sich ihr mit dieser ersten Fahrt eine Aufgabe stellt, die sie sich nicht einmal im Traum hätte ausmalen können, wie sie gute 40 Jahre später schreiben wird: „Ich durfte vielen Häftlingen im KZ Dachau, von dem ich bis dahin kaum eine Ahnung hatte, unter großen Schwierigkeiten und Gefahren ein wenig Trost und Hilfe bringen.“ So erinnerte sich Schwester Maria Imma in den späten 1980ern in ihren Memoiren „Warum ich Azaleen liebe“. Ihre Erlebnisse, um die sie bis zu ihrem Tod 2006 wenig Aufhebens machte, schrieb sie auf Wunsch des Münchner Kardinals Friedrich Wetter nieder. Häftlinge auf der Plantage hatten ihr als Gruß für ihre Mutter Azaleen geschenkt, bevor sie in den Ferien nach Hause fuhr.

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